Patentag im Anholter Bärenwald PDF Drucken E-Mail
Foto: Bene 2011 (C) René HanckAuch in diesem Jahr herrschte wieder dichtes Gedränge, es hatte sich mehr als 200 Paten angemeldet.
Unser 1. Vorsitzender, Günther Oltrogge hatte zunächst die zahlreichen Besucher begrüßt. Hierbei bedankte er sich nicht nur bei den Paten für
deren Unterstützung, sonder auch beim Deutschen Tierschutzbund, der einen wesentlichen Teil zum Unterhalt des Bärengeheges beiträgt. Und auch der plötzliche Tod von Bene, dem Bären, der mit großem Aufwand aus nicht artgerechter Haltung in Frankreich gerettet wurde, kam zur Sprache. Oltrogge kündigte an, dass bald ein neuer Bär Einzug in das Bärengehege halten wird.
Die Vorbereitungen hierzu haben schon begonnen. Eine Neuerung gibt es für die Braunbären. Eine Futterrolle soll die Tiere dazu animieren, etwas für ihre Leckereien zu tun und um damit auch mögliche Langeweile bekämpfen. Die rund 800 kg schwere, aus einem dicken Baumstamm angefertigte Rolle, wird von den Pflegern regelmäßig mit Obst und Nüssen befüllt. Durch Drehen der Rolle fallen die Früchte durch extra eingearbeitete Löcher auf den Boden und können dann durch die Bären verspeist werden. Erstmals standen in diesem Jahr für die Besucher zwei große Zelte bereit, in denen man dann bei Kaffee und Kuchen über die Bären, den Bärenpark und die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung fachsimpeln konnte. Für den Unterhalt des Bärenparkes und die damit verbundene artgerechte Haltung sind große Summen erforderlich. Jedes Tier benötigt täglich 10 bis 15 kg Futter. Unterhalt und Pflege des Geheges, Foto: Neue Futterrolle (C) IBF e.V.die Bezahlung der Pfleger und nicht zuletzt die medizinische Betreuung der Tiere verschlingen sehr viel Geld. Deshalb ist die weitere Unterstützung durch Patenschaften aber auch Mitgliedschaften notwendig. Wer also dazu beitragen will, dass die Tiere auch zukünftig artgerecht leben können, findet auf dieser Homepage alle Möglichkeiten der Unterstützung.

Ihr IBF Team
 
 
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