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Die geretteten Kragenbärenjungen Charlottus und Serenus beim Spielen
Für Charlottus und Serenus (geb. ´99) die Jungen von Foxi und Speedy war der „Tierknast“ in Schlitz nach einem Jahr zu Ende. Sie können nun nach Herzenslust im großen Freigehege herumtoben. Es sind zwei aufgeweckte und verspielte Bären, die ihr Leben genießen. |
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Fix (geb. ´87) teilte sich mit ihrem Sohn Balu einen kleinen dreckigen Bunker in der Schlitzer Tierfreiheit. Viele Jahre verbrachten sie dort auf nacktem Beton. Fix litt in den ersten Monaten unter Stress. Sie lief pausenlos am Zaun auf und ab und nutzte nie die gesamte Fläche der Anlage. Heute ist ihr Verhalten völlig normal. |
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Foxi (geb. ´87) fristete ebenfalls ein tristes Leben auf Beton. Ihr Lebensmut kehrte erst zurück, als sie ihre Jungen zur Welt brachte. Sie war eine fürsorgliche Mutter. Im Sommer 2001 war ihre Mutterrolle beendet. Doch damit kehrte auch die Langeweile zurück. Sie zeigt immer noch Verhaltensstörungen und läuft stundenlang am Zaun auf und ab. Bleibt zu hoffen, dass sich dies eines Tages endet. |
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Balou, zwölf Jahre alt, der „Intellektuelle“ unter den Kragenbären: Oft sitzt
er einfach nur da und scheint mit sich und der Welt im Reinen zu sein.
Er „spricht“ und „singt“ sehr viel häufiger als die anderen Bären und
hat eine besonders enge Bindung zu seinem Vater Speedy. |
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Speedy, 22 Jahre alt, ist ein wahres Energiebündel. Das Kraftpaket mit
Dackelblick ist trotz seines Alters jederzeit zu Streichen aufgelegt.
Seine Lieblingsbeschäftigung: Herumtollen mit seinen halbstarken Söhnen
Balou, Serenus und Charlottus und Löcher graben auf der Suche nach
Fressbarem. |
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Bensi (geb. ´91) ist eine richtige "Sportskanone". Sie schwimmt, jagt und gräbt gern. Nach der Rettung entdeckte die Bärendame ihre Instinkte neu: Sie lebt heute, wie es für Bären typisch ist, und hält jeden Winter drei Monate Winterruhe. |
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Braunbärendame Ronja lebte 16 Jahre lang gemeinsam mit Ihrer Schwester unter unzumutbaren Bedingungen in einem Tierpark in Thüringen. Gemeinsam mit der International Bear Federation (IBF) gelang es uns, die Tiere im März 2008 zu übernehmen. Beide Bärinnen brauchen nun vor allem Zeit, um sich nach und nach an das neue, 10.000 Quadratmeter große Waldgehege zu gewöhnen. Ronja ist mutiger als ihre Schwester und hat inzwischen einen Teil des Geheges „auf eigenen Faust“ erkundet.
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Mit ihrer Schwester Ronja lebte die Braunbärin Mascha auf engstem Raum in einem thüringischen Tierpark. Gemeinsam mit der International Bear Federation (IBF) gelang es uns, die Tiere im März 2008 zu übernehmen. Beide Bärinnen brauchen nun vor allem Zeit, um sich nach und nach an das neue, 10.000 Quadratmeter große Waldgehege zu gewöhnen. Mascha ist im Gegensatz zu ihrer Schwester Ronja noch sehr zurückhaltend und hält sich zurzeit noch am liebsten in ihrer gut beschützten Behausung auf.
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